Paraopeba Cia. De Dança, Brasilien


„tChibum”, portugiesische Lautmalerei für platschendes Wasser, widmet sich zweier völlig verschiedener Themen: Wassermangel in Brasilien und das Attentat auf die Redaktion des französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“. In diesem poetischen wie auch politischen Spagat trägt vor allem eins: Humor. Und dieser ist wichtig, wenn die Möglichkeiten begrenzt sind: Die brasilianischen Tänzer bewegen sich innerhalb des engen Raumes eines Wasserbassins. Der Freiheit des Ausdrucks tut das aber keinen Abbruch. Was dabei sichtbar wird, sind die Zerbrechlichkeit zwischenmenschlicher Beziehungen und alltägliche Übertreibungen und Süchte einer Gesellschaft, die sich in ständigem Konflikt mit sich selbst befindet.

ÜBER PARAOPEBA CIA. DE DANÇA:

Die Paraopeba Cia. de Dança hat ihren Ursprung im Jahr 2010, basierend auf einem Projekt sozialer Inklusion in der Stadt Paraopeba, Minas Gerais, Brasilien. Sie besteht aus einer Besetzung mit acht professionellen Tänzern sowie mehr als 25 sozial benachteiligten jungen Menschen aus Paraopeba und sechs Nachbarstädten. Die Company nahm bereits an wichtigen Festivals teil, unter anderem am Winterfestival in São João Del Rei, dem Internationalen Tanzfestival Joinville, Festival A Corp´s in Frankreich und FITAP in Vila Real, Portugal.
Leitung und ChoreografieAlan Keller de Figueiredo Jardim
TanzCarina Marinho de Paulo
Gabriel Rodrigues Ireno
Hully Nunes de Oliveira
Aline Assis Pereira Carvalho
Nadson Toledo Mascarenhas
Rick Alled Santos Alves
Vinícius Alves Fernandes
Erika Rosendo de Freitas Lima
Assistenz der LeitungErika Rosendo de Freitas Lima
MusikproduktionAilton de Castro
Szenische EinstudierungJoão Valadares
ProduktionJúnior Moura
FotoAlisson Macedo
TanzPedro Henrique de Paula Ferreira