kurz&gut IV, aus Dresden und Anderswo


Kurze Stücke von Dresdner Tänzerinnen und Tänzern mit Gästen

Publikumsgespräch im Anschluss mit den Tänzerinnen und Tänzern

Lars Reinschmidt, Dresden
„verschwommene Linie“
Was geschieht wenn zwei Gruppen auf einander treffen, um eine neue Einheit zu bilden? Welche Dynamik wird dabei freigesetzt? Die Choreografie beschäftigt sich mit diesem Thema. Es wird untersucht, ob eine spontane Harmonie besteht oder ob Anpassungsprozesse nötig werden und wie Verständigung und gegenseitiges Verständnis entstehen.
Choreografie: Lars Reinschmidt | Tanz: Alexander Bolk, Felix Berning, Gaia Mentoglio, Luke Hayward, Zoe Lenzi, Eliézer Bunga, Tim Terton

Romy Schwarzer, Dresden
„In the loop“
Kann der Körper einfach sein? Gelangt man von einer einfachen Form zu einem Inhalt? Ein Prozess von Annäherung und Eingrenzung. Die Suche nach Klarheit und Materialisierung. Dekonstruieren. Transformieren. Wiederholen. Loopen.
Choreografie, Tanz: Romy Schwarzer | Musik, Komposition: Johannes Till

Hammer & Roggan, Dresden
„XX Schmidt für Hammer & Roggan“
Eine Exkursion durch luftleeren Raum. Auf der Suche nach Nichts findest du. Zwei Körper die sich eine Seele teilen, einen Herzschlag. Co-existent schwebend vor deinen Augen. Einander umkreisend. Alles in dem Wissen deiner Anwesenheit. Alles nur für dich?! Schau ihrem Reigen zu, hör sie leise flüstern. Zwei blaue Flammen in der Schwärze. Jäger oder Beute? Wer ist Ich? Und was bist du?
Konzept, Choreographie: Johannes Schmidt | Tanz, Performance: Cindy Hammer, Johanna Roggan | Musik: AIR

Mami Kawabata, Leila Bakhtali, Görlitz / Dresden
"Sailing Stones"
Inspiriert von den geheimnisvollen, beweglichen Felsen im Death Valley, erkunden die Tänzerinnen den Begriff der endlosen Reise. Dabei durchlaufen sie Phasen der Wiederholung und der Gewöhnung. Dies alles bedeutet keinen Stillstand, sie schieben sich gegenseitig aus ihren Bahnen, gelangen auf andere Wege und erkunden neue Dimensionen.
Choreografie, Konzept, Regie, Tanz, Kostüme, Licht: Leila Bakhtali, Mami Kawabata | Musik: György Ligeti, "Lux aeterna"

JuWie Dance Companie, Dresden
„Addiction to....“
Das Projekt stellt die Frage nach dem, was Sucht ist und wo diese ihren Ursprung hat. Der Fokus soll auf der philosophischen Betrachtungsweise des Themas liegen und die Natürlichkeit des Sehnens bzw. der Sehn-Sucht beleuchten. Betrachten wir heutige Wortdeutungen von „Sucht“, so entsprechen diese einer Verengung. Sucht bedeutet ursprünglich Krankheit – Siechtum. Auch die Sehn­Sucht galt zu Beginn ihrer Bedeutungsgeschichte ebenfalls als Krankheit, als „schmachtendes und schmerzliches Verlangen“. Auf der Bühne entfaltet sich ein Sehnsuchtsraum für Tänzerin und Publikum.
Choreografie und Tanz: Jule Oeft | Musik: Daniel Williams | Choreografische Assistenz, Probenleitung: Wiebke Bickhardt