kurz&gut III, aus Dresden und Anderswo


Kurze Stücke von Dresdner Tänzerinnen und Tänzern mit Gästen

Dominik Strobl, Dresden
„Torque“
Ein Tanzstück über die Suche nach Verbindungen zu unseren zeitlichen Gegebenheiten. Die Suche nach einer Verbindung, auch wenn dies unmöglich erscheinen mag. Der Versuch, Gegebenheiten trotz der gegenwärtigen Leere zu ändern. Doch diese Leere füllt sich allmählich im Laufe des Stücks....
Choreografie, Konzept, Regie, Bühne, Kostüme, Licht und Tanz: Dominik Strobl | Musik: Félix Lajkó

Romy Schwarzer, Dresden
„In the loop“
Kann der Körper einfach sein? Gelangt man von einer einfachen Form zu einem Inhalt? Ein Prozess von Annäherung und Eingrenzung. Die Suche nach Klarheit und Materialisierung. Dekonstruieren. Transformieren. Wiederholen. Loopen.
Choreografie, Tanz: Romy Schwarzer | Musik, Komposition: Johannes Till

Yamile Navarro, Dresden
„was wenn...einmal Mensch, einmal...oder Ich denke, also bin ich (Descartes)“
Bin ich? „Hast du dich jemals gefragt, was uns zu Menschen macht? In unserem täglichen Leben nehmen wir es für selbstverständlich; wir sind Menschen, warum sollten wir es in Frage stellen? Aber, wenn dein Geist wurde in einen künstlichen Körper übertragen, vielleicht, um deine neue Identität anzunehmen, würdest du für eine Antwort auf diese Frage aussehen.“ (Daniel Williams)
Choreografie: Yamile Navarro Tanz: Katrin Lerner, Yamile Navarro Musik: Constanze Friedel

Hammer & Roggan, Dresden
„XX Schmidt für Hammer & Roggan“
Eine Exkursion durch luftleeren Raum. Auf der Suche nach Nichts findest du. Zwei Körper die sich eine Seele teilen, einen Herzschlag. Co-existent schwebend vor deinen Augen. Einander umkreisend. Alles in dem Wissen deiner Anwesenheit. Alles nur für dich?! Schau ihrem Reigen zu, hör sie leise flüstern. Zwei blaue Flammen in der Schwärze. Jäger oder Beute? Wer ist Ich? Und was bist du?
Konzept, Choreographie: Johannes Schmidt | Tanz, Performance: Cindy Hammer, Johanna Roggan | Musik: AIR

Mami Kawabata, Leila Bakhtali, Görlitz / Dresden
"Sailing Stones"
Inspiriert von den geheimnisvollen, beweglichen Felsen im Death Valley, erkunden die Tänzerinnen den Begriff der endlosen Reise. Dabei durchlaufen sie Phasen der Wiederholung und der Gewöhnung. Dies alles bedeutet keinen Stillstand, sie schieben sich gegenseitig aus ihren Bahnen, gelangen auf andere Wege und erkunden neue Dimensionen.
Choreografie, Konzept, Regie, Tanz, Kostüme, Licht: Leila Bakhtali, Mami Kawabata | Musik: György Ligeti, "Lux aeterna"



Publikumsgespräch im Anschluss mit den Tänzerinnen und Tänzern