kurz&gut I, aus Dresden und Anderswo


Kurze Stücke von Dresdner Tänzerinnen und Tänzern mit Gästen


Publikumsgespräch im Anschluss mit den Tänzerinnen und Tänzern

Dominik Strobl, Dresden
„Torque“
Ein Tanzstück über die Suche nach Verbindungen zu unseren zeitlichen Gegebenheiten. Die Suche nach einer Verbindung, auch wenn dies unmöglich erscheinen mag. Der Versuch, Gegebenheiten trotz der gegenwärtigen Leere zu ändern. Doch diese Leere füllt sich allmählich im Laufe des Stücks....
Choreografie, Konzept, Regie, Bühne, Kostüme, Licht und Tanz: Dominik Strobl | Musik: Félix Lajkó

Yamile Navarro, Mexiko / Dresden
Was wenn... einmal Mensch, einmal... oder "Ich denke, also bin ich" (Descartes) - Bin ich? „Hast du dich jemals gefragt, was uns zu Menschen macht? In unserem täglichen Leben nehmen wir es für selbstverständlich; wir sind Menschen, warum sollten wir es in Frage stellen? Aber, wenn dein Geist wurde in einen künstlichen Körper übertragen, vielleicht, um deine neue Identität anzunehmen, würdest du für eine Antwort auf diese Frage aussehen.“ (Daniel Williams)
Choreografie: Yamile Navarro | Tanz: Katrin Lerner, Yamile Navarro | Musik: Constanze Friedel

Yaron Shamir, Berlin / Israel
„Frozen“
Die Choreografie stellt eine Mischung aus Mitleid, Sensibilität, Schmerz und Agonie dar. Sie behandelt das unüberbrückbare Dilemma zwischen Einsamkeit und Zusammensein. Wie weit würden wir gehen? Wie sehr würden wir uns selbst für jemand Anderen in Gefahr bringen?
Choreografie: Yaron Shamir | Tanz: Yaron Shamir, Nora Vladiguerov | Musik: Alva Noto

Bridi Gane, Berlin
„Three Headed Hollywood“
Drei Frauen tanzen die Rollen klassischer Mann-Frau-Duette, bekannt geworden durch dieselben von Ginger Rodgers und Fred Astaire. Während sie tanzen schaffen sie eine neue "Superfrau" und gelangen zur Neuinterpretation der Anmut und der Eleganz eines klassischen Hollywood-Stars.
Choreografie: Bridi Gane | Tanz: Rebekka Böhme, Justyna Kalbarczyk, N.N.


PHASE ZERO productions, Leipzig in Kooperation mit tanzZenit e.V.
„Movement Speaks“
Mit dem Ziel den Tanz noch stärker als nonverbale Kommunikationsform zu etablieren, beschäftigen sich die Choreografen mit Gebärdensprache. Diese dient als Inspirationsquelle für progressive und körperlich ausdrucksstarke Bewegungen.
In Gebärden zeigen sich unter anderem rudimentäre, menschliche Bewegungsassoziationen. Welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede lassen sich zwischen Gebärden und den physischen Ausdrucksmöglichkeiten im zeitgenössischen Tanz feststellen? Wie werden Emotionen ausgedrückt, wahrgenommen und interpretiert?
Choreografie, Tanz: Morgan Reid, Tine Schmidt, Undine Werchau und Sophia Rändler | Musik: Morgan Reid