Hüftgold Tanzwerkstatt Cottbus, Cottbus


dreizehn

Dreizehn Frauen - dreizehn Geschichten.
Die Choreografie „dreizehn“ erzählt von völlig unterschiedlichen Biografien, basierend auf 13 verschiedenen Lebenswegen.
Die individuellen Biografien stammen von den mitwirkenden Tänzerinnen, die alle Laientänzerinnen sind und in der TANZwerkstatt Cottbus unterrichtet werden.
Ausgehend von individuellen Alltagsgesten und Alltagsbewegungen entsteht eine Choreografie, bei der die gesamte Gruppe aber auch einzelne Tänzerinnen in den Vordergrund treten. Das Stück wird von der Frage begleitet: Wie spiegeln sich Erlebnisse in unserem Körper wieder und prägen uns nachhaltig?

Golde Grunske, geboren 1975, absolvierte nach einer Ausbildung zur Diplombibliothekarin eine Tanzausbildung an der „Etage - Schule für Darstellende Künste e.V.“ in Berlin. Sie arbeitete als Tänzerin und freiberufliche Choreografin in Berlin und absolvierte an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden ein Aufbaustudium, das sie als Diplomchoreografin abschloss. Sie wirkte mit bei der Tanzwoche und beim Tanzherbst in Dresden. Große überregionale Beachtung findet ihre Choreografie „Schocktherapie“ nach Recherchen im ehemaligen, berüchtigten Jugendwerkhof der DDR in Torgau. Für diese Arbeit erhält sie 2011 den Friedenspreis „Friedenstaube Frere Roger“. 2009 eröffnete sie in Cottbus eine TANZwerkstatt mit eigenen Proben- und Unterrichtsräumen. Im Februar 2010 beginnt sie mit der Veranstaltungsreihe „TANZgold“ in Cottbus, hier bezieht sie mit der TANZwerkstatt 2012 neue Räume. Inzwischen hat sie mehrere Choreografien geschaffen und Tanzprojekte initiiert. Zu Beginn dieses Jahres wurde Golde Grunske mit dem Brandenburgischen Kunst-Förderpreis 2013 für Darstellende Kunst geehrt.
ChoreografieGolde Grunske