Cie József Trefeli [CH] & Company Sum Of Its Parts [AUS], Carouge (CH)


„StarStruck“ beschreibt eine Gesellschaft, die von dem Kult der Berühmtheit bestimmt wird: eine Ära der „Pop“ Religion, die alles aufgesogen hat.
Es ist nicht mehr nötig am Sonntagmorgen aufzuwachen um in die Kirche zu gehen, um zu beichten, um eine Kerze anzuzünden. Man braucht keine Maler und keine Bildhauer mehr, um Gesichter und aufreizenden Formen von Gott darzustellen.
Jetzt kann man schlichtweg auf Knopfdruck in den Olymp der Berühmtheiten gelangen.
Das weit verbreitete Syndrom beständig Berühmtheiten anbeten zu müssen ist eine anerkannte Krankheit und ein bezeichnendes Symptom für die Moral der modernen, westlichen Gesellschaft.
„StarStruck“ lässt sich von dieser Erscheinung inspirieren und sieht mit dem besessenen Blick der Fans auf ihre Stars.
Das Stück erkundet die wirre Welt eines Stalkers der Berühmtheiten: sein extremes Benehmen und sein komplexes Psycho-Profil. Seine Selbstinszenierung ist eine Satire auf die Beschaffenheit unserer Welt.
Choreographic collaboration and danceVictoria Chiu
Concept, choreography and danceJózsef Trefeli
Dramaturge and danseRudi van der Merwe
Light creationLaurent Valdes
Sound creationRoland Cox